Jakob Mann Stiftung

Begabung erfordert
hohes Engagement.

Anlässlich des 75. Jubiläums des Traditionsunternehmens Leffers im Jahr 2003
errichtete Irmgard Mann die mit 1,25 Millionen Euro ausgestattete und zu Ehren
ihres Ehemannes benannte „Jakob-Mann-Stiftung“. Jakob Mann lag es sehr am
Herzen, sozial benachteiligten Menschen mit Hoch- und/oder Sonderbegabung
zu Möglichkeiten zu verhelfen, ihre vorhandenen Ressourcen optimal zu entfalten
und zu nutzen. Unsere Stiftung fühlt sich dieser Version verpflichtet.

Durch die spezifische Förderung der individuellen Fähigkeiten sollen Hoch- und
Sonderbegabungen ausgeschöpft und dem Einzelnen wie dem gesellschaftlichen
Leben verfügbar gemacht werden.

Stiftungsvater Jakob Mann

„Im Unterricht konnte ich mich einfach nicht konzentrieren, 
weil ich immer schon alle Antworten kannte. So bin ich auf 
der Förderschule gelandet. Heute studiere ich Physik.

Ich bin Pia, 16 Jahre alt.“

Begabung
braucht
Förderung

„Mein 6-jähriger Sohn schreibt Computerprogramme.“, „Wie kann ich erreichen ein Studium zu beginnen, noch bevor ich das Gymnasium abgeschlossen habe?“, „Lasse, warum spielst du nie mit den anderen Kindern?“ Sie erkennen sich wieder oder Sie kennen jemanden, auf den solche Aussagen passen?

Begabung hat viele Gesichter. Doch nicht immer ist sie für Eltern, Lehrer oder die Begabten selbst leicht zu erkennen. Dabei brauchen diese außergewöhnlichen Menschen, neben einem aufmerksamen Umfeld, Förderung, um ihre Talente ausleben, anwenden und ausbauen zu können. Unsere Gesellschaft braucht Menschen, die Maßstäbe setzen und Entwicklungen vorantreiben – unabhängig von finanziellen Mitteln.

Die Jakob-Mann-Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese jungen Menschen zu fördern und zu begleiten, um ihnen den Weg in eine beruflich wie gesellschaftlich erfolgreiche und erfüllte Zukunft zu ebnen.

„Mit mir will niemand spielen, weil alle denken, ich bin ein Streber. Dabei lerne ich gar nicht. Nie. Aber das glaubt mir keiner.

Ich bin Jan, 9 Jahre alt.“

Was ist
Hochbegabung?

Hochbegabte sind Gleichaltrigen oft weit „überlegen“ im logisch mathematischen, sportlichen,
sprachlichen, bildnerisch-künstlerischen, musikalischen oder sozialen Bereich.

Diese außergewöhnlichen Fähigkeiten machen es vielen allerdings oft schwer, sich im schulischen
oder privaten Umfeld zu integrieren. Die Auffälligkeiten wiederum als Ausgangspunkt für eine
Begabung zu erkennen ist Sache von Fachleuten. Das entscheidende Gremium der Jakob-Mann-Stiftung
ist deshalb der Beirat, der eingehende Anträge auf die obigen Gesichtspunkte hin überprüft.

„Als mir mein Professor nach dem 2. Semester ein Auslandsstudium empfahl, weil ich bei ihm nichts mehr lernen konnte, stand ich vor der Frage, wie ich das bezahlen soll.

Ich bin Lars, 21 Jahre alt.“

Gut zu wissen

Die Jakob-Mann-Stiftung unterstützt hochbegabte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit wirtschaftlich schwachem Familienhintergrund aus dem Weser-Ems-Gebiet bei der Erlangung eines Schulabschlusses oder eines Abschlusses, der einen Hochschulzugang ermöglicht. Ebenso gefördert werden junge Menschen mit ausgewiesenen Spezial- oder Sonderbegabungen, die einen einschlägigen Abschluss anstreben. Unsere Zuwendung erfolgt durch finanzielle Unterstützung der beantragten Maßnahme (Schulgeld, Internatskosten, Auslands- oder Universitäts-
aufenthalte, Sprach- und Förderprogramme).

Die Förderung wird einzelfallbezogen und grundsätzlich nicht länger als für zunächst ein Jahr zugesprochen. Verlängerungen sind möglich. Anträge können von Privatpersonen oder Einrichtungen formlos gestellt werden.

Stipendiatin Anna Musatova
Tänzerin

„Mein Name ist Anna Musatova und ich bin am 17.08.1992 in Sankt-Petersburg geboren.
Seitdem ich klein bin, ist mein Leben mit dem Tanz verbunden. Bereits mit fünf Jahren nahm
ich am Tanzunterricht der Kunstschule für Kinder und Jugendliche in Sankt-Petersburg teil.
Mit neun Jahren versuchte ich, die Aufnahmeprüfung an der Vaganova-Ballett-Akademie zu
bestehen – leider nicht gut genug. Diese Erfahrung aber schmälerte meine Liebe zum Tanz nicht.
Ich war Mitglied des Tanzensembles ‚Wesna‘ an der Kunstschule für Kinder und Jugendliche,
konnte die tänzerische Ausbildung aber leider aufgrund unseres Umzugs nach Deutschland im
Juli 2004 nicht abschließen. Bereits im September 2004 hatte ich meine erste Stunde an der
Ballettschule Steigerwald in Oldenburg und konnte zudem, trotz meiner noch geringen
Deutschkenntnisse, nach einem halben Jahr von der Realschule auf das Gymnasium wechseln.

Nach meinem Abitur stand ich vor einer wichtigen Lebensentscheidung: Was und wo werde ich
studieren? Für meine Eltern waren gesicherte Verdienstmöglichkeiten wichtig, darum kam Tanzen
als Beruf für sie nicht in Frage. Und so begann ich im Wintersemester 2011/2012 an der Carl von
Ossietzky Universität Oldenburg Informatik zu studieren. Während des gesamten Studiums tanzte
ich weiter in meiner Ballettschule, nahm an den Norddeutschen Tanztagen in Worpswede teil und
trat bei Aufführungen der Ballettschule Steigerwald und der Stadt Oldenburg auf. Im 3. Semester
meines Informatik-Studiums bestand ich zudem die Aufnahmeprüfung der Tanzakademie in
Nürnberg. Ich beschloss aber zunächst mein Studium abzuschließen, um auf einer soliden
Berufsausbildung aufzubauen.

Im Juni 2014 wurde ich an der ‚Erika Klütz Schule für Theatertanz und Tanzpädagogik‘ in Hamburg
aufgenommen, und dieses Mal fiel die Entscheidung leicht: Ich werde meinen Traum endlich erfüllen!
Mittlerweile sind mehrere Monate der Tanzpädagogik-Ausbildung vergangen und ich genieße jeden
Augenblick. Ich weiß, dass ich hier richtig bin. Ich assistiere im Verein ‚Raduga‘ beim Kindertanz
und habe im Dezember 2014 die wöchentliche Unterrichtsstunde übernommen. Ich liebe das Tanzen
und arbeite gern mit Menschen, vor allem mit Kindern und Jugendlichen. In Zukunft möchte ich
meine eigene Tanzschule gründen, um meine Freude am Tanz weiterzugeben.

Da meine Familie die Ausbildung und den Lebensunterhalt in Hamburg nicht finanzieren kann,
ist die Unterstützung der Jakob-Mann-Stiftung für mich eine unglaubliche Hilfe, denn diese
ermöglicht mir die Erfüllung meines lang ersehnten Traums.“

Stipendiat Jannek Zechner
Musiker

„Ich bin in Oldenburg geboren und lebe derzeit als Musiker, Gitarrist, Arrangeur, Songwriter,
Sänger und Produzent in Los Angeles. Im Alter von 12 Jahren wurde ich im Musikunterricht
beim Thema ‚Instrumentenlehre‘ in den Bann der Gitarre gezogen. Als ich an dem Tag nach Hause
kam, wussten meine Eltern nicht, welche Folgen es haben würde, als sie mir eine verstaubte Gitarre
in die Hand drückten.

Ich spielte zuerst in der Big Band meiner Schule, begann weitere Projekte, hatte Jobs in Musikläden
in Oldenburg und Hamburg. Im Jahr 2011 flog ich dann nach Los Angeles, um zwei Wochen Privatunterricht
bei der Legende Carl Verheyen (bekannt durch TV-Shows, Alben und die Touren mit Supertramp) zu
bekommen. Die beiden Wochen in Los Angeles waren geprägt durch Professionalität und Lebensfreude;
darum war mir schnell klar: Ich möchte mein Brot als Musiker verdienen. Es folgten unzählige Stunden
an der Gitarre, hunderte von Auftritten mit verschiedenen Bands, netzwerken auf der gesamten Welt mit
dem Ziel, dauerhaft Musik zu machen. Nach dem Abitur schaute ich erst europa-, dann weltweit nach
Instituten, die meiner Karriere einen einzigartigen Weg versprechen würden, und stieß somit auf das
‚Berklee College of Music‘ in Boston, bekannt als weltbestes College für moderne Musik aller Art.
Die Liste der Absolventen liest sich wie das ‚Who is Who‘ der Grammy Gewinner! Nach erfolgreicher
Aufnahmeprüfung finanzierte ich das erste Jahr mit Unterstützung eines Spendenprojekts meiner
Heimatstadt. Danach allerdings war mir klar, dass ich eine große finanzielle Hürde für den Rest meiner
Studienzeit zu nehmen hatte. Ein Freund gab mir den Tipp, mich an die Jakob-Mann-Stiftung zu wenden,
um für meinen weiteren Weg einen Partner zu finden. Und so schrieb ich einen Businessplan, um die
Stiftung von mir zu überzeugen und den Einsatz der möglichen Mittel zu erläutern.

Am 9. Mai 2014 war dann der perfekte Tag: Ich schloss mein drittes Semester mit ‚magna cum laude‘
ab und die Stiftung rief mich an, um mir die Unterstützung für mein weiteres Studium zuzusichern!
Dafür bin ich mehr als dankbar! Ich kann mein Studium also fortsetzen, produziere Alben, schreibe
Jingles und nehme weiterhin Privatunterricht bei Carl Verheyen.

Wenn du einen Traum hast, lass deine Mitmenschen davon wissen! Es gibt viele, die dir nicht zuhören,
aber es sind die wenigen aufmerksamen Zuhörer, die zählen.“

Stipendiatin Katharina Jemima Hopp Studentin

„Seit 2012 studiere ich den Bachelorstudiengang ‚International Politics and the Third World‘ an
der Aberystwyth University in Wales/Großbritannien. Für dieses Studium habe ich mich schon
als Jugendliche interessiert, da ich mich im Bereich der Entwicklungshilfe für benachteiligte
Frauen und Kinder einsetzen möchte. Noch zu Schulzeiten in Bad Zwischenahn war ich als
Schülerpraktikantin im Büro eines Bundestagsabgeordneten in Berlin tätig. Während meiner
Semesterferien habe ich im Jahr 2013 ein Praktikum bei der Konrad-Adenauer-Stiftung in
Kampala (Uganda) und im Jahr 2014 bei der Stiftung ‚steps for children‘ in Hamburg absolviert.

In meiner Freizeit engagiere ich mich in verschiedenen ‚societies‘: In meinem ersten Studienjahr
wirkte ich bei der ‚Aberystwyth Model United Nations Conference‘ mit und bin Mitglied der
‚Oxfam Society‘ an der Aberystwyth-Universität. Außerdem setze ich mich als Präsidentin der
‚Aberystwyth International Students Association‘ für internationale Studierende ein und veranstalte
zusammen mit den anderen Vorstandsmitgliedern regelmäßige Treffen, damit sich Studierende aus
aller Welt kennenlernen und austauschen können. Zurzeit schreibe ich an meiner Bachelorarbeit
und plane nach meinem Studium einen Master im Bereich ‚development studies‘ oder ‚gender studies‘,
um mein Wissen in der internationalen Politik und der Entwicklungshilfe zu vertiefen.

Das Stipendium der Jakob-Mann-Stiftung bedeutet mir sehr viel, denn ohne diese wichtige finanzielle
Unterstützung wäre ein Auslandsstudium für mich nicht realisierbar. Die Studiengebühren liegen in
Großbritannien jährlich bei einigen Tausend Euro, wofür mir seitens der Aberystwyth-Universität ein
Darlehen bewilligt wurde, welches ich mit Beginn meiner Berufstätigkeit zurückzahlen werde.
Zu den Studiengebühren kommen jedoch noch erhebliche monatliche Ausgaben, wie z. B. die extrem
hohe Miete für ein WG-Zimmer auf dem Campus und – neben Zusatzkosten wie Versicherungen etc. –
die üblichen Lebensunterhaltskosten.

Ich bin der Jakob-Mann-Stiftung zutiefst dankbar, dass sie mir mit ihrem Stipendium für den
Lebensunterhalt ein ganz besonderes Studium ermöglicht und ich meinem Berufswunsch so ein
großes Stück näher komme!“

Kontakt

Jakob-Mann-Stiftung
Modehaus Leffers & Co. GmbH & Co. KG
Lange Straße 80
26122 Oldenburg
Telefon 0441 9226 206
Telefax 0441 9226 194
jakob-mann-stiftung@leffers.de

Modehaus Leffers

Impressum

Jakob-Mann-Stiftung
Rechtsfähige Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Oldenburg

Steuernummer/Finanzamt Oldenburg: 64/220/12695

Mitglieder des Beirates:
Professor Dr. Siegfried Grubitzsch
Professor Dr. Udo Schmälzle
Ulrich Mann

Mitglieder des Vorstandes:
Julia Mann
Joachim Freers
Peter von Elm

Kontaktdaten:
Jakob-Mann-Stiftung
c/o Sekretariat Leffers & Co. GmbH & Co. KG
Lange Straße 80
26122 Oldenburg
Tel. +49 441 9226 206
Fax +49 441 9226 194
E-Mail: Jakob-Mann-Stiftung@Leffers.de

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